Was können Sie sehen

Die ausgezeichnete Lage, direkt im Zentrum der Stadt, können Sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß:

Schwarze Kirche

Biserica Neagra Brasov
Die Schwarze Kirche, eines der eindruckvollsten Denkmäler aus Kronstadt aber auch aus ganz Siebenbürgens wurde in 2 Etappen errichtet. Im Jahre 1383 haben die gutsbürgerlichen Sachsen Geld eingesammelt um eine katholische Kirche,- die der Hl. Maria gewidmet sein sollte – zu erbaun. Dutzende Handwerker haben fast 100 Jahre am Bau gearbeitet. Unter den Gründern (Stifter) des Gotteshauses wurde auch Hunyady erwähnt. Dieser hat im Jahre 1444 darauf bestanden daß zehn Silber Marken (2,4kg) aus der Königssteuer dem Bau des Gotteshauses zukommen sollen. Im Jahre 1689, während eines heftigen Brandes, ist die Kirche weitgehend abgebrannt. Der Rauch schwärzte die Kirchmauern so dass die Kirche den Name „Schwarze Kirche” erhielt. Nach dem Brand beginnt der Neuaufbau der Kirche. Die schwarze Kirche ist das größte religiöse Gebäude im gothischen Stil aus Südosteuropa, 89 Meter lang und 38 Meter breit. Nach der Fertigsstellung wurde die Kirche als grösste Kirche zwischen Wien und Konstantinopel betrachtet. Diese Kirche kann rund 5.000 Menschen beherbergen. Es ist ein Kirche vom Hallentyp im spätgothischen Stil und besteht aus Chor, Kirchenschiff und Turm. Aus der Gesamtlänge des Gebäudes, sind 31 m für den Chor, 42m für das Kirchenschiff und 16 m dem Turmfuß zugeordnet. Der Chor endet durch einen Querschnitt mit neun Seiten eines Sechzehnecks. Drei Paar Säulen teilen ihn in drei gleichhohe Kirchenschiffe. Auf der Südseite befindet sich ein kleiner Eingang und auf der Nordseite befindet sich die Sakristei. Die Aussenseite des Chores wird von 15 Stützpfeiler gestützt. Auf jedem davon wurde eine Statue unter einem Baldachin erbaut. Die Stützpfeiler sind oben mit Fialen vorgesehen. Das Kirchenschiff besteht aus drei Schiffen mit gleicher Höhe und wird durch die fünf Säulenpaare in sechs Säulenjochs unterteilt. In den Seitenschiffen gibt es (auf halber Höhe) die Galerien und in der westlichen Seite die Orgelgalerie. Das Kirchenschiff hat vier Portale, wobei das westliche Portal zu einem Vorraum führt Die mechanische Buchholtz – Orgel aus der Schwarzen Kirche, ist die größte, einzigartigste und funktionelle Orgel Südosteuropas. Die Orgel hat3993 Pfeiffen und 76 Register. Ihr Klang zieht jedes Jahr Organisten aus dem In- und Ausland an, die hier zu konzertieren wünschen. Zum Zeitpunkt ihres Aufbaus war sie eine der größten Orgeln Europas.
Biserica Neagra Brasov
Eine atypische Statue für ein Gotteshaus kann man auf dem Stützpfeiler der Nordseite sehen. Es ist die Darstellung eines Kindes das zu fallen droht. Die Legende erzählt daß ein – in Mauerarbeiten – sehr begabter Geselle bereit war in die Dienste des Meisters zu treten welcher mit den Aufbau der Kirche beauftagt war. Dieser erkannte daß der Junge ihn übertreffen wird und bald seinen Platz einnehmen kann und wurde auf dem begabten Gesellen eifersüchtig. Vor Eifersucht verlor er seinen Kopf – und beschloss ihn zu töten. Er verlangte dem Jungen etwas vom Gesims zu holen, der bückte sich und der Meister schubste ihn hinunter. Der Tod des Gesellen brachte, für einige Zeit, die Ruhe des Baumeisters. Von den anderen Maurern erfuhr er aber daß der Junge ihn sehr geschätzt hat und überall nur Gutes über seinen Meister erzählte. Voller Reue dachte er, er müsse seine Sünde teilweise büssen und hat an der Säulenspitze (von welcher er den Jungen geschubst hatte) eine Statue errichtet die einen gebückten Jungen darstellt. Letztendlich konnte er es nicht mehr ertragen, hat sich selbst denunziert und wurde zum Tode verurteilt.

Rathausplatz

Piata Sfatului Brasov

Der Rathausplatz war im Mittelalter der Ort in Kronstadt wo Märkte für die sächsischen und rumänischen Händler aber auch für ungarischen Händler stattfanden. Man konnte den Rathauplatz durch die Zollgasse (heute Muresenilorstrasse) erreichen. Am Strassenrand wurden die Waren verzollt. Das Rathaus – im Zentrum des Rathausplatzes – war der Ort wo jeder Händler seine Waren aufstellen musste. Die Stadtbeamten mussten sicherstellen daß diese Standorte respektiert werden. In der Nähe des Rathausplatzes befindet sich die Schwarze Kirche, die Schmiedebastei,die Graft Bastei, der weiße und schwarze Turm sowie das Schei Tor und das Katharinen Tor. Der Rathausplatz ist wahrscheinlich der bekannteste und besuchteste Ort aus Kronstadt. Dort werden verschiedene kulturelle und künstlerische Events veranstaltet, sowie Open Air Konzerte wie z.B der „Goldene Hirsch”.

Republicii Strasse - Das ehemalige Eingangstor in die Kronstädter Festung

Strada Republicii Brasov

Von der Kertsch Villa (heutiges Modarom Einkaufszentrum – Rechts am Anfang der Republicii Strasse), mußten die Fahrzeuge und Wägen der Einbahnstrasse - durch die Ferdinandstrasse –folgen um zum Rathausplatz zu reichen. Die heutige Republicii Strasse war auch damals Fußgängerstrasse. Diese Strasse – Wahrzeichen Kronstadts – wurde früher Torstrasse genannt, nach dem Haupttor der Stadt das am Ende der Strasse (zur heutigen Präfektur)gelegen ist. Die Sachsen nannten sie Purzengasse und die Ungarn Kaputca. Die Republicii Strasse wurde früher auch Kupferschmiede Strasse genannt, nach der Zunft die hier ihre Werkstätte hatte. Kurze Zeit hiess sie auch Karol Strasse, nun trägt sie den Name Republicii Strasse. Bevor sie Strasse wurde,- am Ende zum Tor – wurden „die Pesttoten der Jahre 1718 und 1719 in improviesierten Friedhöfen begraben”. Durch die Mitte der Strasse floß das Wasser das aus Schei kam. Nach Abriss des Tores blieben die schönsten Gebäude, das Haus von Christian Kertsch, in der Nähe des Continental Hotels(mit vergoldeten Medaillons und Bodenbelegen aus Wien), die Luxusvilla des Bankdirektors Maurer, das zweistöckige Haus des Gewerbevereins, das Haus des Stadtrichters, das Haus von Bachmeyer,jenes von Gyerthanyfy, wo das Telegraphenamt funktionierte.

Mount Tampa

Muntele Tampa Brasov

Die Hohe Zinne ist der „Hausberg” Kronstadts und gehört zum Postavaru Gebirge,das im Süden der Ostkarpaten (genauer: im Karpatenbogen) gelegen ist und der fast vollständig vom Munizipium Brasov (Kronstadt) umgeben ist. Der Berg besteht haupsächlich aus Kalkformationen die nach der Faltenbildung der Erdkruste entstanden sind. Die maximal erreichte Höhe ist 960m, ragt rund 400m über der Stadt. Ein großer Teil davon (150 Ha) wurde als Naturschutz-gebiet -vom Typ Flora, Fauna und Landschaft- erklärt. Es ist ein Schutzgebiet von nationalem Interesse. Es wurde zum Schutzgebiet erklärt aufgrund verschiedener Tierarten (Bären, Luchse, Wölfe, Schmeterlinge – 35 % aller Arten in unserem Land, Vögel) sowie seltener Pflanzen (Leberblümchen, Trespen)die auf europäischer Ebene geschützt sind. Die ältesten Spuren der Zivilisation auf der Hohen Zinne stammen aus der Zeit der Daker. Die Archeologen haben auf der Hohen Zinne einen Brunnen mit Knochen aus jener Zeit endeckt. Dies beweist daß da ein heidnischer Kult praktiziert wurde. Rund um den Berg – der inzwischen zum Symbol von Kronstadt wurde- wurden viele Legenden gesponnen (viele davon finstere Legenden). Man erzählt daß die Hohe Zinne Drachen beherbergte, daß es unterirdische Katakomben gibt oder daß es ein unterirdisches Meer gibt welches die ganze Stadt – im Falle eines Überlaufes – überschwemmen könnte.

Vedere Muntele Tampa Brasov